Winterswijkse Fietsdagen
Winterswijkse Fietsdagen – „Boxenstopp“ beim Weseker Heimatverein
(dm) 4. Juli, Sonntagmorgen kurz
nach neun im Quellengrundpark: Noch leicht benommen vom „Spielrausch“ des
Fußballsiegs am Vortag über die Argentinier werden die letzten Vorbereitungen
am Kontroll- und Versorgungspunkt am Heimathaus getroffen. Holländische
"Abstempler" sind schon da, Getränkekühlwagen steht, Brot liegt gebacken im
Spieker, Würstchen werden grad noch geholt, der Grill wird angeworfen und
Kaffee wird gekocht. Viel Kaffee wird gekocht – die Holländer kommen!
Die
Flaggen hisst der Vorsitzende persönlich. Der Adler schwingt sich leicht am
Mast hoch, der Löwe macht Schwierigkeiten, bleibt auf Halbmast hängen. Johannes
Beering weiß, das kann so nicht bleiben und gerät ordentlich ins Schwitzen, bis
beide „Farben“ auf gleicher Höhe wehen. Jetzt noch schnell eine kleinere Fahne
am Backspieker festtackern, keine zehn Uhr und fertig: Sie können kommen! Aber
da geht’s bereits schon rund. Im Nu hat sich das Heimathausgelände in einen
holländischen Fietsenparkplatz verwandelt, erst ab ein Uhr wird es ruhiger, ab
und an trudeln noch vereinzelte Teilnehmer ein, gegen drei sind sie durch. Bis
dahin, besonders aber in den ersten beiden Stunden, tragen die Frauen des
Heimatvereins die Hauptlast des holländischen Ansturms: Koffie met en sonder
gebak verkaufen im brütendwarmen Heimathaus und dazu in der kleinen Küche zig
Tassen und Teller schnell, schnell wieder heiß abwaschen für die nächsten Gäste.
Hut ab, die Damen!
Draußen vor dem Haus, am angestammten Platz unter den
Bäumen, sitzt die „Alte Garde“ mit Akkordeon- und Klarinettenbegleitung und
singt. Lieder, in die auch immer wieder etliche Holländer einstimmen, es
gefällt ihnen, viel Applaus. Insgesamt also eine runde Sache. Die Gäste hatten
ihren Spaß, man konnte es sehen und hören. Und alle freuen sich, sagen sie, auf
das Endspiel nächsten Sonntag. Na klar: Adelaar tegen Leuuw. (dm)
Borio.TV der Borkener Zeitung hat einen Videobericht am Heimathaus gedreht.





