Nervenkitzel, Spannung, Heimathaus

(CR)….. war die Überschrift des Filmabends in unserem Heimathaus.

Der klassische s/w-Film interessiert uns. Neue s/w-Filme interessieren uns. Videos und Visuals interessieren uns. Rezeption interessiert uns. Wie wirkt sich die Präsentation eines gezeigten Films auf ebendiese Rezeption aus?  Welche Rolle spielt die Musik dabei?
Stummfilmklassiker: Da denken viele an Slapstick und ein heiter gespieltes Piano. Oder an ein großes Orchester, welches die historisch belegte Begleitung eines Filmes originalgetreu wiedergibt. Beides ist ehrenwert. Wir denken dennoch in eine andere Richtung.
Weil wir weg wollen von der bekannten Art, Filme zu konsumieren. Wir wollen sie kommentieren, konterkarieren, respektieren. 
Die Aufgabe der auftretenden Künstler*innen ist es stets dabei, einen zeitgemäßen, der Gegenwart verhafteten Zugang zum gezeigten Filmkunstwerk zu schaffen, musikalisch soll dabei der Schwerpunkt in der zeitgenössischen Musik liegen.
Es ist mehr als ein Kinoerlebnis. Mehr als ein Film. Mehr als ein Konzert.
Es ist jedesmal ein Filmkonzert, so die beiden Organisatoren der Reihe Anja Kreysing und Helmut Buntjer. 

Aber von Anfang an. Nach der Begrüßung des voll bestetzten Heimathauses durch den Vorsitzenden und der Erklärung der beiden Organisatoren startete der zweigeteilte Abend mit Sagen und Spökenkiekereien aus Weseke und Umgebung. Die Legende von Kamppeter, der in der mitte des 18 Jhd. als Mann mit enormer Kraft unterwegs war oder die Hexenverfolgung von “Duven Aelken” um 1622 die auch in Weseke stattfand über die Bramgausagen der näheren Umgebung waren einige spannende Geschichten dabei.

Nach einer kurzen Pause ging es dann mit dem Filmkonzert los. Wir sahen The Lodger (Der Mieter) ein Frühwerk von Alfred Hitchkock aus dem Jahr 1927. Spannend, mysteriös, gruselig, eben ein typischer Hitchkock. Begleitet wurde der Film vom Duo Neoschall mit Bernd Kortenkamp am Wachtelvaporisator und Johannes Dolezich an den Tasten. Alleine die Beobachtung der Beiden Musiker war ein spanndener, interessanter Hochgenuss. Der Wachtelvaporisator sah aus, als hätte Bernd im Vorfeld die Auslagen unserer Ausstellungen im Heimathaus ausgeräumt. Dem war natürlich nicht so. Aber diese Musikinstrument passte sich hervorragend in die ganze Atmosphäre ein. Die Künstler urteilten am Ende des Abends, es sei eine der schönsten Veranstaltungen vor einem tollen Publikum gewesen. Macht Lust auf mehr………

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