Samstag,10.11. 2018: „Das große Aufräumen oder weniger ist manchmal mehr.“

Ein Zweck des Vereins ist es, historische Techniken aus Handwerk und Landwirtschaft vor dem Vergessen zu bewahren und diese mittels funktionsfähigen alten Geräts interessierten Besuchern darzustellen bzw. an Aktionstagen auch im Einsatz vorzuführen.

Dafür werden seit über 50 Jahren dem Verein übergebene geeignete Gerätschaften gesammelt. Da kommt im Laufe der Zeit einiges zusammen. Vieles davon wird im Quellengrund ausgestellt, jedoch ist der Platz dort begrenzt und so wurde 2008 eine große Ausstellungsscheune am Ausgang zur Wiesenstraße gebaut. Aber auch die ist inzwischen vollgestopft, wurde mehr Abstelllager als Ausstellung und war kein Vorzeigeobjekt mehr.

Also beschloss der Vorstand, mit einer Inventur die Spreu vom Weizen zu trennen bzw. hier Schrott und Kaputtes von brauchbaren Exponaten. Im nächsten Jahr kann dann die fertiggestellte Bienenschoppe bezogen und nebenan das historische Material wieder gut zugänglich zur Schau gestellt werden.

Zehn kräftige mitteljunge Aktivisten (bitte nicht mit solchen wie im „Hambi“ verwechseln) des Heimatvereins gingen am 10. November ab 8 Uhr unterstützt von allerlei modernem Arbeitsgerät ans Werk und, was soll man dazu sagen, sie konnten schon um 14 Uhr die wohlverdienten Dankesworte ihres Vereinsvorsitzenden beim Einsatzende hören. Davor wurde aber ordentlich geschwitzt und selbstredend auch ein bisschen geschwätzt, besonders beim Frühstück im Backspieker, das wieder großzügig von Sponsor Berthold Picker beigesteuert wurde.

Die Fotos unten zeigen vorher/nachher und was dabei so alles sichtbar wurde, was in der Ausstellung bleibt oder entsorgt wird und anderes, das erst mal in Bernhard Böckers Schoppe zwischengelagert wird.

 

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