86 Jahre richtiger Bahnhof – 32 Jahre Lagerhalle und Jugendtreff, heute ein „Design-Bahnhof“

Ratterte vor 32 Jahren laut tutend die letzte Diesellok am alten Gemäuer vorbei, so summen heute leise Haarschneidemaschinen im stylishen Inneren des alten Weseker Bahnhofgebäudes.
Außen sieht denkmalgeschützt fast alles noch wie immer aus. Die Veränderungen an der ehemaligen Güterhalle drinnen beschreibt die BZ als „schick und rustikal, historisch und modern, funktional und ästhetisch“.
Eingerichtet wurden ein Friseursalon sowie ein Kosmetik- und Bleaching-Studio – der alte Bahnhof „lebt“ wieder.
Zur Geschichte des Bahnhofs zeigen wir hier einige Fotos und einen Videoausschnitt von der letzten Fahrt eines Zuges auf der Strecke durch Weseke, die direkt danach abgebaut wurde.
Im Video sieht man den „nackten“ Quellengrund und Pickers Garten ohne Garten.
Überhaupt ist die Strecke, durch die die Nordbahn fuhr, in all den Jahren deutlich grüner geworden.
In den Heimatblättern Nr. 1 bis 10 und 23 kann man die Geschichte der Westfälischen Nordbahn, und wie die Weseker mit ihrem Bahnhof zurechtgekommen sind, nachlesen.

Wer darüber hinaus etwas mehr über die Pionierzeit der Eisenbahn und ihre Entwicklungsgeschichte in Deutschland erfahren möchte, kann dazu Informationen und weiteres Bild- und Archivmaterial aus der Facharbeit von Freya Wennier heranziehen.
Diese Arbeit wurde im April 2015 beim Gymnasium Mariengarden eingereicht und uns
dankenswerterweise von Freya zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt.

Wegereparatur im Quellengrund
Heimatgeschichtlicher Rundgang durch Weseke
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