Weseke – Wirtshäuser – Wirte und Bier:

Die zweite Runde

Die Beziehung zwischen den beiden Familien Leeftinck und Enning war im 18. Jahrhundert recht intim, wenn man die vielen gemeinsamen Hochzeiten und Taufen betrachtet.
Trotz oder gerade
wegen der Tatsache, dass die beiden Wirtshäuser Enninck und Leeftinck in Weseke in gewisser Weise Konkurrenten gewesen sein müssen, wurden zwischen den beiden Familien mehrere Ehen geschlossen, die im Verlauf der Zeit zum Entstehen des heutigen Gasthofes Enning führten.

Unser Dorf und seine Kneipen im 17. und 18. Jahrhundert

Wir beginnen mit Johann Heinrich Leeftinck, verheiratet mit Anna Maria Thier (Schwester des ersten Pfarrers Johann Hermann Thier). Heinrich war sicherlich nicht unbemittelt, wie die vielen von Josef Benning im Heimatblatt 66 und 67 erwähnten Dokumente über seine finanziellen Transaktionen zeigen. Nach Heinrichs Tod im Jahr 1730 führte sein Sohn Joann Hermann Leeftinck das Wirtshaus weiter. Er war zunächst mit Johanna Garvers verheiratet, die jedoch 1723 sechs Monate nach der Geburt der gemeinsamen Tochter Anna Christina Elisabeth starb, und heiratete dann 1724 Christine Schmittmann. Wie sein Vater war auch Joann Hermann im Finanzwesen tätig.

Der Status Animarum von Weseke aus dem Jahr 1749 erwähnt zwei Wirtshäuser, nämlich das von Johann Hermann Leeftinck (62) und das von Ferdinand Joseph Enning (34), der das Haus von seinem Vater Berndt übernommen hatte. Auf der Abbildung kann man, wenn auch etwas undeutlich, lesen: Taberna Habes (=hat ein Wirtshaus) von Ferdinand Enninck.

Die Wirtshäuser befanden sich an zwei verschiedenen Orten in Weseke: das Wirtshaus Leeftinck „Am Kirchhof“ mit einem schmalen Durchgang zur Kirche (oder von der Kirche zur Kneipe !) genannt der „Leefting-Stegge“, und das Wirtshaus von Ferdinand Enning, das wahrscheinlich am westlichen Ortseingang lag. Wenn man die Größe (und den Umsatz?) dieser Wirtshäuser an der Zahl der dort lebenden Knechte und Dienstmädchen misst, dann hatte Enning 1721 1 Knecht und Leeftinck 2 Dienstmädchen. In 1749 waren das im Wirtshaus Enning 2 Knechte und 3 Dienstmädchen und im Wirtshaus Leeftinck noch immer 2 Dienstmädchen.
Demnach waren die Wirtshäuser von Enning und Leeftinck 1721 fast gleich groß, aber 1749 beschäftigte das Wirtshaus von Enning mehr Personal als das von Leeftinck.

Im Jahr 1749 betrug die Einwohnerzahl von Weseke 1207 und die Zahl der Wirtshäuser war im Vergleich zu den umliegenden Dörfern gering.
In Südlohn gab es 1749 bei einer Einwohnerzahl von ca. 2050 Einwohnern
sieben und in Ramsdorf im gleichen Jahr sechs Wirtshäuser bei nur ca. 630 Einwohnern.
Die Unterschiede waren groß. Für Ramsdorf gibt es eine gute Übersicht über die jährlich produzierte Menge an Bier: 10 Brauer brauten durchschnittlich 380 Fässer Bier pro Jahr. Für Weseke würde dies im Verhältnis zur Einwohnerzahl 730 Fässer pro Jahr bedeuten. Wenn 1 Fass = 2 Tonnen = 200 Quant = 229 Liter und diese 730 Fässer auf die gesamte Weseker Bevölkerung (1207 Personen) verteilt werden, ergibt sich ein durchschnittlicher Bierverbrauch pro Jahr und Person von ca. 140 Litern. Teilt man dies durch die Bewohner, die 16 Jahre und älter waren (792 Personen), so erhält man 211 Liter pro Person und Jahr.

Einordnung:
Die SZ vom 22.08.2016 schreibt zum Thema Bier:
„Bier war schon immer ein keimfreies und deshalb sauberes Getränk. Anders als das Wasser, das die Leute aus den Brunnen schöpften. Vom Mittelalter an galt Bier als das einzige Getränk, bei dem ein jeder gewiss sein konnte, dass er davon nicht krank wird. Der Grund: Der Alkohol, die Kohlensäure und sein vergleichsweise niedriger pH-Wert sorgen dafür, dass es frei von Keimen ist.
Bier ist auch sehr nahrhaft. Bis weit ins 17. Jahrhundert war es Bestandteil der täglichen Ernährung. Und zwar ein sehr geschmackvoller – zumindest im Vergleich zu den einfachen Breis, Suppen und sonstigen Alltagsgerichten, die damals auf den Speisezetteln standen. Die Rede von Bier als dem flüssigem Brot erinnert noch an diese Zeit.“
In Wikipedia liest man zur Geschichte des Biers: „Warme Biersuppe war im deutschen Sprachraum vor allem auf dem Land bis weit in das 19. Jahrhundert hinein ein häufiges Frühstück für Erwachsene wie für Kinder, wobei Dünnbier verwendet wurde. Sie wurde erst dann allmählich durch die neue Mode verdrängt, morgens Kaffee zu trinken und dazu Brot zu essen. Vor der Einführung des Kaffees, aber auch noch danach, wurde die Biersuppe von allen Schichten gegessen, auch vom Adel. Bier galt als nahrhaftes und stärkendes Lebensmittel.“
Bier zu der damaligen Zeit schmeckte sicherlich anders als heute, was auch darauf zurückzuführen war, dass abhängig von der Region z. B. Koriander, Lorbeer, Wacholder und Kümmel zugesetzt werden konnten. Der Alkoholgehalt war überdies mit bis zu 2% wesentlich niedriger als in heutigen Bieren, die zwischen 4,8 und 5,6 % liegen.
Der für Weseke im 18. Jh unterstellte Verbrauch von ca. 211 Litern pro Person und Jahr entspricht damit fast exakt dem Bierverbrauch von 86,9 Liter je Einwohner Deutschlands im Jahr 2020 (Statistisches Bundesamt), weil die heutige Durchschnittsmenge um den Faktor 2,5 auf rund 217 Liter erhöht werden müsste.
Nun berichtet der SWR am 11.04.2019 „Deutsche Männer trinken mehr als sechsmal so viel Bier wie die Frauen. Die Gründe sind unklar. Zum einen trinken Männer grundsätzlich mehr Alkohol. Aber beim Bier sind die Unterschiede besonders auffallend.“
Heute, wie auch 1749 in Weseke, sind knapp 50 % der Bevölkerung männlich und vermutlich werden auch damals die Männer entsprechend mehr Bier getrunken haben als die Frauen. In der Beziehung scheint sich also nicht viel geändert zu haben.
Über die Jahre hat sich allerdings der Bierkonsum in Deutschland und anderen Ländern, in denen Bier getrunken wird, teilweise deutlich nach unten oder oben verändert.

Auf YouTube ist eine interessante Statistik im Videoformat der 15 Top Nationen im Bierverbrauch für den Zeitraum 1961 bis 2018 abrufbar.

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Zurück zum alten Weseke: Es gab eigentlich immer Momente, an denen man Bier trinken konnte, wie zum Beispiel das Nachbarschaftsbier für Neuankömmlinge in der Dorfgemeinschaft, Kindlbier für die auf die kirchliche Taufe folgende Festlichkeit, Bedebier für geleistete Dienste, Totenbier wenn jemand gestorben war sowie das Buxenbier und Fangebier.
Wenn man davon ausgeht, dass Winterswijk und Weseke im selben Kulturraum lagen, kann die Beschreibung des Buxenbieres von J.B. te Voortis wie folgt zitiert werden 2):
„Wenn sich jemand aus der Nachbarschaft verlobt hatte, marschierten die jungen Leute zum Haus der Braut, um den Bräutigam mit Schüssen zu begrüßen, und gingen dort nicht eher weg, bis man ihnen Buxenbier versprach. Es war eine Art Abschiedsgeschenk für die Jugendlichen aus der Nachbarschaft, die zurückgeblieben waren. Manchmal dauerte die Nachfrage nach Bier bis zum Tag der Hochzeit oder sogar danach an“.
Eine andere ziemlich pikante Geschichte über Buxenbier, bei der man seiner Fantasie freien Lauf lassen kann, ist, dass nach der Hochzeit die Jugendlichen aus dem Dorf in das Haus eindrangen und dem Bräutigam die Hose auszogen, um ihn zusammen mit der Braut in die Bettnische zu schubsen. Die Hose (Buxen) konnte er dann gegen Buxenbier zurückkaufen. Oftmals gab der Bräutigam den Jugendlichen im Voraus Geld, um Buxenbier zu kaufen, welches dann auch reichlich floss, wodurch das Fest schnell ausgelassener und rücksichtsloser wurde und es oft zu Raufereien und Kämpfen kam 2).
Es gibt mehrere Geschichten über Fangebier, doch wir haben uns für diese zwei entschieden:

Das Fangen findet auf folgende Weise statt: “Die jungen Burschen der Nachbarschaft kommen ins Haus und erkundigen sich treuherzig, sie hätten eine Taube geschossen, die durch einen Schornstein gefallen wäre, ob sie mal nachsehen könnten. Der Bräutigam hat sich unterdessen versteckt und wird mit viel Radau im ganzen Haus gesucht. Wird er in seinem Versteck aufgestöbert, muss er Rede und Antwort stehen, was er eigentlich bei ihnen in der Nachbarshaft zu suchen hätte. Nun bekennt er, dass er aus „Naoberschopp“ ein Mädchen als Frau holen wolle. Diesem Wunsche wird nur stattgegeben, wenn er ein Lösegeld geben wird“. Anstelle von Lösegeld gab es jedoch oft Bier: das Fangebier 3).

Die andere Geschichte wurde von jemandem erzählt, der noch selbst Fangebier getrunken hat: „Am ersten Hochzeitstage gingen abends Braut und Bräutigam aus dem Hause fort und versteckten sich. Die Nachbarn mussten sie dann suchen (“fangen”) und dafür sorgen, das sie glücklich zu Bett gebracht wurden. Für diesen Liebesdienst musste dann das Brautpaar den Nachbarn ein bestimmtes Quantum Bier geben” 3).

 

Bier als Zahlungsmittel war daher nicht unüblich. In der Bauerschaft Wirthe bei Weseke zahlten 1664 11 von 84 Kleinbauern ihren jährlichen Zinsanslag für die Wirther Marken mit insgesamt 7,5 Fässern Bier. Die kleinste Menge betrug 1/4 Tonne. Ein Fass Bier hatte einen Wert von 108 Stbr, sodass in jenem Jahr 810 Stbr für den jährlichen Zinsanslag bezahlt wurden, was im Durchschnitt pro Kleinbauer 74 Stbr Bier ausmachte. Großbauern zahlten im Durchschnitt etwa 12 Stbr in klingender Münze, was in etwa 4 Kassemänneke entsprach 4,5).
Einordnung:
Die Bestimmung der Kaufkraft historischer Währungen im Vergleich mit dem heutigen Euro ist schwierig und oft nur annäherungsweise möglich.
1 Reichstaler Coesfeldisches Geld damaliger Zeit hatte 50 Stüber bzw. als Münsterisches Geld 28 Schilling und entsprach etwa 43 Euro in 2020 (Bundesbank Januar 2021; GenWiki).

Der Vorteil von Bier als Zahlungsmittel war, dass ein angeschlagenes Fass innerhalb weniger Tage aufgebraucht werden musste, da es sonst sauer wurde! Wenn man davon ausgeht, dass aus einem Fass Bier mehr als 100 Krüge abgefüllt werden konnten, dann waren das 750 Krüge Bier! Joseph Ossing schrieb daher: “Wo blieb das Bier, das so viele Bauern geben mussten? Ob so viele Feste gefeiert wurden, bei denen Bier getrunken wurde? In den vergangenen Jahrhunderten, wo der eine mehr von dem anderen abhängig und auf ihn angewiesen war, bei den Bauern das gesellige fröhliche Leben mehr gepflegt wurde als jetzt” 6).

Kommen wir wieder auf die Wirtshöfe der Familien Leeftinck und Enning zurück. Die bereits erwähnte Beziehung zwischen den beiden Familien erfordert vom Leser einige Aufmerksamkeit.
Wie ging es nach 1740 weiter?
Fangen wir mit der Familie Leeftinck an:
Der Sohn von Johann Hermann Leeftinck, Joan Herman, heiratete 1742 die 20 Jahre alte Anna Gesina Benning, die acht Tage nach der Geburt der Zwillinge Joanna Christina Elisabeth und Anna Maria Aleidis starb. Joan Herman heiratete daraufhin im Jahre 1745 Anna Mechteld Hasellhoff. Zu diesem Zeitpunkt trug er bereits seinen neuen Nachnamen, nämlich Benning. Er hatte immerhin den Hof Benning nach dem Tod seiner ersten Frau Anna Gesina Benning geerbt. Die erste Tochter des neuen Ehepaares, Joanna Gesina Elisabeth, starb bereits 1757 im Alter von 9 Jahren und einer der Söhne, Joann Gerth Henrich, starb im Alter von 35 Jahren. Die Wahrscheinlichkeit, 35 Jahre alt zu werden, lag zu diesem Zeitpunkt bei nur 36 %.
Im Jahr 1749 war Joan Herman 30 Jahre alt, hatte zwei Kinder und beschäftigte 5 Knechte (von denen einer auch Weber war) und 4 Dienstmädchen auf dem Hof. Insgesamt lebten 18 Personen auf dem Hof, der damals der größte Hof in Weseke war. Man vermutet, dass er neben seiner Arbeit auf dem Hof Benning nicht auch noch das Wirtshaus seines Vaters weiterführen wollte.
Sein Vater, der Wirtshausbesitzer Johann Hermann Leeftinck starb 1763 oder 1776. Das genaue Todesjahr geht leider nicht aus dem Kirchenbuch hervor. Seine Söhne aus der ersten Ehe mit Ausnahme von Johan Herman (Leefting / Benning) starben jung. Sein Sohn aus der zweiten Ehe, Gerhardus Henricus heiratete Anna Christina Verschuer und starb 1783. Es scheint, dass das Wirtshaus Leeftinck von diesem Moment an, was die weitere Nachfolge anging, in eine gewisse Sackgasse geraten war, denn auch die Frau von Johann Hermann, Christina Schmittmann, starb bereits im Jahr 1760.

Im Wirtshaus der Familie Enning war es der Sohn von Ferdinand Joseph, verheiratet mit Ahleidis Bühning, der das Wirtshaus von seinem Vater Berndt nach dessen Tod 1731 weiterführte. Als Ferdinand Joseph 1763 starb, übernahm sein Sohn Johan Berndt Henrich, verheiratet mit Anna Gertrud Markers, das Wirtshaus.
Der Sohn des Ehepaars Enning-Markers, Johan Gerd Henrich Ferdinand, geboren im Jahre 1765, heiratete im Jahre 1792 Joanna Benning vulgo Leefting (vulgo = umgangssprachlich) und trat die Nachfolge seines Vaters „hinter der Theke“ an. Johan Gerd Henrich Ferdinand starb innerhalb von sechs Monaten nach seiner Heirat am 14. Januar 1793 an Tuberkulose. Seine Witwe Joanna heiratete nach nur drei Monaten Joannes Bernardus Everding, der bei ihrer ersten Ehe Trauzeuge und von Beruf Mercatoris (= Kaufmann) war. Das Ehepaar Everding-Leeftinck hatte keine Ambitionen, das Wirtshaus zu betreiben.
Ein weiterer Sohn aus der Ehe von Ferdinand Joseph Enning und Ahleidis Bühning, Johan Henrich Enning, heiratete 1783 Maria Christina Leeftinck-Benning und führte das Wirthaus Enning nach dem Tod seines Bruders Ferdinand weiter.

Es bleibt ungewiss und rätselhaft, was mit den beiden Wirtshäusern in Weseke um 1783-1796 geschehen ist. Vieles deutet darauf hin, dass das Wirtshaus Leeftinck und das Wirtshaus Enning damals am Standort „Am Kirchhof“ zusammengelegt wurden.
Wie war es dazu gekommen? Dazu gibt es verschiedene Annahmen. Denkbar wäre zum Beispiel, dass nach dem Tod von Gerhardus Henricus Leeftinck das oben erwähnte Ehepaar Enning Leeftinck-Benning zusätzlich zum
Wirtshaus Enning auch das von Leeftinck erwarb. Dadurch ergab sich die Möglichkeit, die beiden Wirtshäuser zusammenzulegen und einen großen Gasthof in Weseke am Standort „Am Kirchhof“ zu errichten. Wann und ob dies tatsächlich so passiert ist, lässt sich aus den vorliegenden Dokumenten leider nicht mit Sicherheit rekonstruieren.
Jedenfalls ist dieses Gasthaus auf der nachstehenden Karte von 1796 als „Leefting sive Enning Hausz“ (sive = entweder/auch) eingezeichnet, und es liegt daher nahe, dass es sich dabei um den (zusammengelegten) Gasthof des genannten Ehepaars Johan Henrich Enning und Maria Christina Leeftinck-Benning handelt. Das auf der Karte eingezeichnete „Leefting sive Enning Hausz“ ist historisch und geographisch gesehen wahrscheinlich auch das ehemalige Wirtshaus Leefting „Am Kirchhof“. Auf jeden Fall handelt es sich zweifellos um den heutigen Standort des Gasthofs Enning, was logischerweise die getroffenen Annahmen unterstützt. Aus der gleichen Karte geht hervor, dass Enning auch einen Teil des Kirchengrundstücks, auf dem sich heute die KöB St. Ludgerus befindet, für den Gasthof gepachtet hatte.

Die nachfolgenden Generationen von Enning führten das Gasthaus „Leefting sive Enning Hausz“ im 19. Jahrhundert weiter. Zunächst war es das Ehepaar Johan Herman Enning und Maria Elisabeth Ohters, wobei Johan sowohl als Wirt als auch weiterhin als Ackermann arbeitete.
Danach verhalf ihr Sohn Johan Henrich Joseph, der zunächst mit Maria Catharina Leiking und nach deren Tod mit seiner zweiten Frau Maria Catharina Heling verheiratet war, dem Gasthof Enning „Am (ehemaligen) Kirchhof“ in diesem Jahrhundert zu weiterem Wohlstand.
 

Vielen Dank an Dr. Jacob Gestman Geradts, Josef Benning vom Weseker Heimatverein, Ulrich Söbbing vom Gemeindearchiv Südlohn und Dr. Jens Heckl vom Landesarchiv Nordrhein-Westfalen für die Bereitstellung der wertvollen Informationen.
1) Blick ins Südlohner Milieu, Entwicklung der Gaststätten.Manuskript zum Vortrag des Gemeindearchivars Ulrich Söbbing am 04. Oktober 2012 im Haus Wilmers Südlohn
2) “Winterswijk onder het vergrootglas”, Dr. J.B. te Voortwis
3) “Volksfeste im Westmünsterland Band 2”, Dietmar Sauermann
4) Maße und Münzen sind ein sehr kompliziertes Feld. Bis ins 19. Jahrhundert wechseln sie von Ort zu Ort und in den verschiedenen Zeiträumen. Wilhelm Elling versteht unter einem Kassemänneken ein 25-Pfennigstück oder kleine silberne Münze. In „Met klinkende munt betaald, muntcirculatie in de beide Limburgen 1770-1739“ von Joost Welten beträgt der Wert des Cassemander oder Kassemänneken von Gulik-Berg 3 Stüber
5) In Bernard Weeninks „Herinneringen van een oude saksische boer“ wird der Wert eines Kassemänneken auf 15 Cent für 3 Stuiver festgelegt
6) “Beiträge zur Heimatkunde des Kreises Borken” “Einiges über die Verhältnisse in Wirthe im 17. Und 18. Jahrhundert” von Joseph Ossing

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